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Katsching-Magazin | Gute Bücher – schlechte Bücher
20187
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»Das Kapital im 21. Jahrhundert von Thomas Piketty«

Piketty hat in seinem Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ ein sehr umfassendes Werk zum Thema Einkommensverteilung, Vermögensverteilung und soziale Ungleichheit vorgelegt. Dieses 816 Seiten starke Werk ist so umfassend, dass sich sowohl Ökonomen, Psychologen, Soziologen und andere Forschungsgruppen spannend unterhalten fühlen. Selbst Statistikfreaks kommen voll auf ihre Kosten. Es ist aber vielmehr ein aufschlussreiches und wichtiges Thema, welches sich mit den globalen Gewichten von Arm und Reich beschäftigt. Viele Irrtümer und Stammtischparolen finden in Piketty ihren Meister und dennoch wird man aufgeklärt, ohne ständig den moralischen Finger im Gesicht zu haben.

#Katsching sagt: Pflichtlektüre.

»Think like a freak von Steven Levitt und Stephen Dubner«

Wer noch nicht die beiden Freaks von „der Versteckten Seite  von allem“ kennt, hat eine Bildungslücke. Die amerikanischen Podcastprofis, bestehend aus dem Journalisten Dubner und dem Professoren Levitt sind die Könige der klugen Wirtschaftunterhaltung. Warum man heute ein Freak sein muss, wird in diesem Buch aufschlussreich und mit vielen „Ah-ha“-Effekten befeuert bzw. erklärt. Das Gute an diesem Buch ist, dass man jederzeit merkt, dass die beiden Autoren selbst Freaks sind und das macht das Lesen und den Inhalt des Buches doppelt wertvoll.

#Katsching sagt: faszinierend spannend.

»Simple Rules: Einfache Regeln für komplexe Situationen von Donald Sull und Kathleen Eisenhardt«

Die beiden Professoren haben eigentlich ein gutes Buch geschrieben. Wie geschrieben – eigentlich. Dieses Buch beschreibt sehr aufschlussreich, wie uns einfache Regeln, die wir meist selbstbestimmen oder aufstellen können, im Leben helfen. Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile. Der erste Teil von Herrn Sull ist gut strukturiert und erklärt, warum Regeln besser sind als ihr Ruf und wie diese für sich selbst wirken oder als Leitlinie fungieren. Der zweite Teil von Frau Eisenhardt beschäftigt sich mit Trivialem und meiner Meinung nach typisch amerikanischem Wirtschafts-Changemanagmentgequatsche. Man hat sofort keine Lust mehr weiter zu lesen und man erinnert sich wieder gut daran, dass es in der Uni auch nicht immer lustig war. Der Professor redet und der Pöbel muss zuhören. Getoppt wird das Ganze noch mit billigem Korrelations-Bling-Bling, welches schon beim Lesen einfach unglaubwürdig klingt.

#Katsching sagt: kann man lesen, muss man aber nicht.

text: lukas bruns
grafik: désirée keller