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Katsching-Magazin | Hinter den Kulissen
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Interview_Eike_Schönau
Eike-Schönau
Eike Schönau - Teamleiter Recruiting & Talent Management Vetter
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Viele Bewerber unterschätzen die Wichtigkeit einer guten Bewerbung und eines guten Bewerbungsgespräches. Wie ist Ihre Erfahrung damit?

 

Wir machen generell die Erfahrung, dass eingereichte Unterlagen gut gemacht sind. Am schnellsten gelangt die Bewerbung als Online-Bewerbung zur Prüfung in den entsprechenden Fachbereich. Mein Tipp lautet daher: Wenn es eine Online-Plattform gibt, bitte immer online bewerben und auf die aufwändige und teure Papierbewerbung verzichten. Was ich außerdem empfehle: Man sollte sich nach Möglichkeit immer auf konkrete Stellen bewerben. Natürlich sind auch Initiativbewerbungen ohne eine gezielte Stellenangabe möglich. Aber ob Ihre Bewerbung vielleicht doch noch woanders passt, kann der zuständige Personaler schon ziemlich gut bewerten.
Was das Thema Bewerbungsgespräch angeht, sind viele oft sehr nervös. Entweder weil sie lange kein Bewerbungsgespräch mehr geführt haben oder ihr allererstes Gespräch führen. Das ist absolut normal! Wir erleben aber auch häufig, dass versucht wird, eine „Rolle“ zu spielen. Bitte einfach man selbst sein und nicht versuchen, die eigene Nervosität hinter einer gespielten Rolle zu verbergen. Wir wollen den echten Menschen kennenlernen. Nur so lässt sich einschätzen, ob die Bewerberin oder der Bewerber zu Vetter und dem Team passt.

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Welche Hausaufgaben sollte jeder Bewerber machen, wenn es um das Thema Bewerbung geht?

 

Man sollte sich über das Unternehmen informieren, bei dem man sich bewirbt. Auf die Frage „Was tun wir eigentlich und womit verdient dieses Unternehmen sein Geld?“ sollte man eine schlüssige Antwort parat haben, die aus mehr als nur einem Wort besteht. Auswendig gelernte Zahlen und Fakten aus einer Unternehmenshistorie sind allerdings nicht notwendig. Der Personaler sollte erkennen können, dass man sich für das Unternehmen interessiert. Am besten, man bereitet sich selbst ein paar Fragen vor und hat einen Stift und Papier für Notizen dabei. Das zeugt von ehrlichem Interesse an der Stelle und dem Unternehmen.

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Welche Fehler machen Personaler selbst?

 

Als Kandidat habe ich oft erlebt, dass Personaler dem einzelnen Bewerber nicht die Aufmerksamkeit schenken, die es bedarf. Wenn man sich bewirbt, dann ist das doch die einmalige Gelegenheit, sich dem zukünftigen Arbeitgeber vorzustellen. Hat der Kandidat jedoch das Gefühl, er ist nur eine Nummer unter vielen und hat nur wenig Zeit, sich schlecht vorbereiteten und desinteressierten Gesprächspartnern vorzustellen, dann hat das meist eine klare Konsequenz. Er wird sich genau überlegen, ob er wirklich 40 Stunden in der Woche oder gar mehr mit diesen Leuten verbringen möchte. Ich bin der Meinung, ein Personaler sollte für sein Unternehmen werben. Allerdings muss er dieses natürlich auch nicht unter Wert verkaufen.

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Was macht einen guten Personaler aus?

 

Ein guter Personaler holt den Kandidaten da ab, wo er steht. Das bedeutet: So auf die Person einzugehen, dass sich der Kandidat wohlfühlt. Nur in einem offenen Gespräch erhält der Personaler valide Informationen über den Kandidaten. Ein freundliches „Hallo, haben Sie gut hergefunden?“ zu Beginn des Gesprächs, ein Glas Wasser auf dem Tisch und eine freundliche Atmosphäre im Trialog „Bewerber, Personaler, Fachbereich“, führen zu einem Gespräch, das der gute Personaler für die richtige Personalauswahl zu nutzen weiß. Einem guten Personaler wird es immer mit Hilfe der richtigen Fragetechnik und seiner Erfahrung gelingen, die Person kennenzulernen, die sich gerade bewirbt. Letztlich gilt: Während eines Gesprächs vertritt der Personaler das gesamte Unternehmen. Er sollte daher verständlich vermitteln können, wofür das Unternehmen steht und wie es sich positioniert. Im Fall von Vetter würde das beispielsweise bedeuten, zu verdeutlichen, dass bei uns die Verantwortung für den Erhalt von Lebensqualität eine zentrale Rolle spielt. Darüber hinaus stehen wir für Innovationen im internationalen Pharmabereich, aber als Familienunternehmen fühlen wir uns auch immer noch der Region stark verbunden.

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Was sind Ihre „No-Goes“ bei einem Bewerber?

 

Ein Punkt ist sicherlich, wenn man viel zu früh zum Bewerbungsgespräch kommt und damit gegebenenfalls den Personaler oder den Fachbereich unter Druck setzt, dass man schon da ist. In der Regel reichen 15 Minuten vorher völlig aus. Man sollte aber auch nicht zu spät kommen, ohne es vorher telefonisch anzukündigen. Ein weiterer Punkt ist: Manche verlassen sich im Bewerbungsgespräch darauf, dass die Tatsache, von jemandem empfohlen worden zu sein, ausreicht, um einen Job zu bekommen. Dem ist nicht so. Man muss schon wesentlich mehr tun, um sich für eine Anstellung zu empfehlen.

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Was hat Ihnen bei einem Gespräch am meisten imponiert?

 

In einem Auswahlverfahren hatte ich folgende Aufgabe: Ich sollte als Personaler in die Rolle eines Technikers schlüpfen, der in seiner Schicht einen Fehler gemacht hat. Diesen sollte er gegenüber seiner Führungskraft erklären, wobei der Kandidat die Rolle der Führungskraft zu übernehmen hatte. Der sehr junge Kandidat ohne bisherige Führungsverantwortung hat das Gespräch wirklich sehr gut gemeistert. Er hat den Techniker – also mich – intuitiv hervorragend abgeholt und es verstanden, das Fehlverhalten anzumahnen und dabei den Mitarbeiter so zu motivieren, wie ich es in meiner bisherigen Karriere nicht erlebt hatte. Aus diesem Gespräch habe ich für mich und meine Aufgaben sehr viel mitnehmen können. Dieser Kandidat hat mir sehr imponiert und es hat sich mir wieder einmal gezeigt, dass das Alter nicht unbedingt ein verlässliches Kriterium ist!

Infos über Vetter

Als international führender Pharmadienstleister und unabhängiges Unternehmen in Familienbesitz unterstützt Vetter Arzneimittelhersteller in der sterilen Abfüllung und Endverpackung von Spritzen und anderen Injektionssystemen. Dies sowohl in der klinischen Entwicklung neuer Präparate als auch bei der globalen Marktversorgung. Qualität steht bei unserer Arbeit seit jeher an oberster Stelle. Auch setzt Vetter immer wieder neue Trends und Standards in der Branche. Mit dem Ergebnis: Auf Vetter verlassen sich nicht nur zahlreiche der größten Pharma- und Biotech-Unternehmen der Welt, sondern vor allem Millionen von Patienten. Ohne ein verantwortungsvolles Arbeiten auf allen Ebenen wäre das nicht möglich – von der Produktion bis zur Verwaltung. Das macht Vetter stark für ein weltweites Wachstum und den sich ständig wandelnden Gesundheitsmarkt. Es bietet aber auch Chancen für die Mitarbeiter.

Vetter kann Wandel. Der Beweis: Vetter behauptet sich seit Jahren erfolgreich auf dem internationalen Gesundheitsmarkt. Als Dienstleister für Top-Unternehmen der Pharmabranche. Mit Hauptsitz in Ravensburg, einem Produktionsstandort in den USA und Vertriebsstandorten in Singapur und Japan. Trotzdem ist Vetter bodenständig geblieben und besonders stolz auf seine oberschwäbischen Wurzeln. Vetter versteht Qualität. Sie ist das Ergebnis der intensiven Entwicklung höchster Fertigungsstandards sowie eines besonderen Bewusstseins für Verantwortung. Zu sehen an der Vielzahl an Kundenprodukten mit strenger Marktzulassung sowie an unserer weitreichenden Erfahrung mit Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt. Vetter schätzt Leben. Es steht im Mittelpunkt – bei der Prozessentwicklung und -implementierung ebenso wie bei der klinischen und kommerziellen Fertigung pharmazeutischer und biotechnologischer Wirkstoffe der Kunden. Deshalb gibt Vetter alles, damit hergestellte Medikamente die Lebensqualität von Patienten immer weiter verbessern. Vetter liebt Zukunft. Das spüren unsere Mitarbeiter: Wir geben gerne Wissen weiter und schaffen gute Bedingungen für die persönliche Weiterentwicklung. Ganz egal, ob es um Azubis oder erfahrene Professionals geht. Denn vorausschauend zu handeln ist für Vetter selbstverständlich.

text: eike schönau | lukas bruns
grafik: désirée keller